(Halb-)bösartig: Basaliome

Bösartige (fachsprachlich „maligne“) Tumoren sind vergleichsweise selten. Eine Gefahr liegt darin, dass die Tumoren spät entdeckt werden, oftmals erst wenn sie als Fremdkörper fühlbar werden oder – bei Tumoren im Mund – Blutungen, Schmerzen oder Schluckbeschwerden auslösen.

Neben einer möglichst frühzeitigen Diagnose ist insbesondere die vollständige Entfernung entscheidend. Zudem kommt es auf und eine gute Kooperation und Koordination zwischen ambulanter und gegebenenfalls stationärer Behandlung im Krankenhaus an. Auch Nachsorgeuntersuchungen sind angezeigt.

Die Diagnostik und Behandlung halbbösartiger und bösartiger Tumoren ist einer der Schwerpunkte unserer MKG-Praxis. Neben Spinaliomen (Stachelzellkrebs) zählen dazu:

Basaliome treten oft bei hellhäutigen Menschen auf, die sich intensiver Sonnenstrahlung aussetzen. Klassischerweise entwickeln sie sich meist an solchen Hautpartien, die am meisten der Sonne ausgesetzt sind (wie Hals, Kopf und Händen). Tochtergeschwülste, sogenannte Metastasen, kommen bei Basaliomen in der Regel eher selten vor.

Die erkrankten Hautbereiche werden mit Sicherheitsabstand in örtlicher Betäubung entfernt. Die entnommenen Hautpartien schicken wir zur histologischen Untersuchung ins Labor um zu klären, welcher Tumortyp vorlag und ob wir ihn vollständig entfernen konnten.