Haut- / Tumorchirurgie

Die Tumorchirurgie innerhalb der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie umfasst die Diagnostik und Therapie sowohl gutartiger als auch bösartiger Haut- und Schleimhauttumoren. Die erkrankten Hautpartien werden so entnommen, dass das tumoröse Gewebe möglichst vollständig entfernt wird. Eine Untersuchung der entnommenen Hautpartien im Labor ist wichtig, um zu klären, welcher Tumortyp vorlag und ob der Tumor vollständig entfernt werden konnte.

Haut- und Tumorchirurgie im Überblick:

Aufbauend auf langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet der Tumorchirurgie helfen wir Ihnen mit der Erkennung, Diagnostik und Therapie von Tumoren im Kopf-, Gesicht- und Halsbereich weiter.

Eine Vielzahl von Tumoren können wir ambulant behandeln. In allen anderen Fällen werden wir Sie beraten, welche renommierten Behandlungszentren für eine optimale Behandlung in Frage kommen. Vor allem bei bösartigen Tumoren sind eine exakte Diagnose, eine gute Kooperation und Koordination zwischen ambulanter und stationärer Behandlung im Krankenhaus und der Tumornachsorge durch den Facharzt entscheidend.

Der häufigste Hauttumor ist das sogenannte Basaliom. Basaliome werden als halbbösartig bezeichnet, da sie zwar wie ein bösartiger (maligner) Tumor das umliegende Gewebe schädigen und sogar Knochen infiltrieren können, aber nur extrem selten (in 0,03%) Metastasen bilden. Wichtig ist eine komplette Entfernung und besonders im Gesicht eine unauffällige Rekonstruktion sowie regelmäßige Nachkontrolle.

Das maligne Melanom (wegen seiner Farbe oft als „schwarzer Hautkrebs“ bezeichnet) ist der bösartigste Hauttumor. Bei frühzeitiger Diagnose ist die Heilungsprognose jedoch gut.

In einem operativen Eingriff wird das gesamte maligne Melanom mit entsprechendem Sicherheitsabstand entfernt und das entnommene Gewebe zudem pathologisch untersucht. Vor allem beim Melanom sind regelmäßige Nachsorgetermine essenziell. Je nach Befund sollte beim malignen Melanom im Anschluss eine Strahlen- bzw. Chemotherapie erfolgen.